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Schaudepot der Steindenkmäler im Rathauspark

Lapidarium Seilerei 2011-09 Foto Johannes Kögler

 

Im Park des Friedberger Rathauses (Mainzer-Tor-Anlage 6) befindet sich an der östlichen Seite ein lang gestrecktes Gebäudeteil: die ehemalige Seilerei der Blindenschule. Hier werden seit 2001 zahlreiche Steindenkmäler des Wetterau-Museums gelagert. Der abschließende Pavillon ermöglicht seit 2004 durch eine Schaufensterverglasung den Blick auf einige herausragende Denkmäler. Von der römischen Siedlung des 2. und 3. Jahrhunderts erzählt ein Fragment eines Mithras-Kultbilds. Der orientalischen Gottheit waren in Friedberg mindestens drei Heiligtümer gewidmet. Ein Weihestein mit einer Inschrift bezeugt die in dem Kastell auf dem Friedberger Burgberg stationierte Damaszenerkohorte, die tausend Mann stark und teilweise beritten war. Zwei Architekturfragmente künden von dem romanischen Vorgängerbau der Friedberger Stadtkirche, vermutlich einer dreischiffigen Basilika, deren Grundmauern bei der Renovierung der Stadtkirche um 1900 zum Vorschein kamen. Von der großen Stadtkirchenrenovierung stammen auch einige Wasserspeier, jetzt teilweise verwittert oder nur fragmentarisch erhalten, die damals ausgetauscht wurden. Zwei große Taufbecken erinnern daran, dass es Friedberg eine ganze Reihe mittelalterlicher Kirchen und Kapellen gab, von denen nur noch die Stadtkirche erhalten geblieben ist. Neuzeitliche Denkmäler sind ein prächtiger Löwe mit Schild sowie ein Grenzstein, der bis 1963 auf der Seewiese stand. Dieser so genannte Dreimärker aus dem Jahr 1771 stand an der Grenze dreier damals noch selbständiger Territorien, nämlich Stadt Friedberg, Burg Friedberg und Ockstadt (Freiherren von Franckenstein).

 

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