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Satzung der Dr. Reuß-Stiftung (in Auszügen)

Präambel

"Zur Gründung dieser Stiftung wurde ich bereits vor vielen Jahren durch das akademische Wirken meiner großbürgerlichen Familie inspiriert. Die Grundsteine zu dem heute bestehenden Vermögen legten mein Großvater Heinrich Reuß (1851 - 1929) mit seinem florierenden Baugeschäft und sein Sohn, mein Vater, Sanitätsrat Dr. med. Heinrich Reuß (1889 - 1976), mit einer überaus erfolgreichen Arztpraxis in Berlin-Buchholz. Für sein Wirken als Arzt und Mensch wurde er mit vielen Auszeichnungen geehrt und zum „Ehrenbürger von Berlin-Buchholz“ ernannt.

Ich selbst habe zunächst auf Drängen meiner Eltern Chemie und Pharmazie studiert und arbeitete über 25 Jahre als Apothekerin. Doch meine Leidenschaft war die Kunst. Als ich es mir leisten konnte, weniger zu arbeiten, begann ich meine zweite Uni-Karriere, schrieb mich zum Studium der Kunst- und Pharmaziegeschichte an der FU Berlin ein, legte die Magisterprüfung ab und wurde im Jahr 2006 mit 64 Jahren promoviert.

Da ich keine leiblichen Erben habe, soll sich der Kreis durch diese Stiftung in Friedberg schließen."

 

§ 2 Stiftungszweck

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck der Stiftung ist die Förderung der Geisteswissenschaft auf dem Gebiet der Kulturwissenschaft.
a) Der Stiftungszweck soll in enger Zusammenarbeit mit dem Wetterau-Museum in Friedberg unter Verwendung der in den Jahren 1995 und 2012 übergebenen Gegenstände abgestimmt werden.
b) Der Stiftungszweck soll nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen verwirklicht werden.

(3) Dieser Zweck wird verwirklicht insbesondere durch
a) Maßnahmen zur Erforschung alter und bekannter Familien und ihrer Vorfahren aus Friedberg und der Wetterau in Bezug auf deren Leistungen und Errungenschaften, die das Leben in Friedberg und der Wetterau bereichert haben.
b) Erforschung und Dokumentation der Geschichte der Familie Reuß, die im Laufe der Geschichte mehrere Persönlichkeiten, die das Leben positiv beeinflusst haben, hervorgebracht hat. Beispielhaft seien das Leben und Wirken des Dr. med. Heinrich Reuß sowie den architektonischen und baulichen Leistungen von seinen Vater Heinrich Reuß und seinem Bruder Wilhelm Reuß genannt.
c) Die Vergabe von Stipendien an Wissenschaftler, die auf dem Gebiet des Stiftungszweck tätig werden,
d) Die Vergabe von Stipendien zur Erstellung von Biographien.
e) Die Vergabe von Preisen für herausragende wissenschaftliche Leistungen.

(...)

 

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